Posts By Christian Verhoeven

Making-of Weihnachtskarte der Tanzschule Rautenberg 2015

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Auch dieses Jahr durfte ich wieder die Weihnachtskarte der Tanzschule Rautenberg fotografieren. Dieses Jahr habe ich die Kamera mitlaufen lassen und dabei ist das folgende Making-of Video entstanden. Vielen Dank an alle Teilnehmer des Fotoshootings, es hat richtig viel Spaß gemacht! Für die technisch interessierten Leser gibt es unter dem Video eine Liste mit dem verwendetem Equipment. Viel Spaß beim Ansehen!

PS: Dies ist mein erstes (so richtiges) Youtube-Video. Gefällt es euch? Soll ich öfter mal solche Videos drehen? Eure Meinung interessiert mich :)

Verwendetes Equipment:

  • Nikon D800 (1/125 Sek. Blende 8, ISO 400, 70 mm)
  • Tamron SP 70-200mm F/2.8 VC USD
  • Calumet Hintergrundkarton Arctic White (2,72 m Breite)
  • Walimex Pro Teleskop Hintergrundsystem
  • Hartfaserplatte für den Boden
  • Blitze für den Hintergrund: 2x Yongnuo YN-560 II (1/4 Leistung)
  • Hauptlicht: 105 cm Schirm mit Nikon SB-910 Blitz (1/4 Leistung)
  • Aufhelllicht: 105 cm Schirm mit Yongnuo YN-560 EX Blitz (1/16 + 0,5 Leistung)

Die fertige Weihnachtskarte:

Weihnachtskarte der Tanzschule Rautenberg

 

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TanzGALA Foto-Download

Hallo liebe Gäste der TanzGALA!

Hier seid ihr richtig, wenn ihr euch die Fotos des Abends herunterladen möchtet! Hier geht es direkt zur Download-Seite! Ich wünsche euch viel Spaß beim Ansehen der Bilder und würde mich freuen, wenn ihr mir ein „Gefällt mir“ da lasst :)

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Warum ich das DNG-Format verwende

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Dateiformate für Bilder gibt es nun wirklich sehr viele. Aber eines halte ich für besonders wichtig – das DNG-Format. Aber wieso nutze ich nicht einfach das RAW-Format, so, wie es aus meiner Kamera kommt? DNG steht für Digital Negative. Es ist das Adobe eigene Rohdatenformat, und es hat aus meiner Sicht viele Vorteile gegenüber der irre großen NEF-Dateien, die aus meiner Nikon kommen.

1. Dateien im DNG-Format sind wesentlich kleiner

Zumindest im Vergleich zum Nikon NEF-Format. Zwei Beispiele:

  • Wenn ich eine Veranstaltung fotografiere, stelle ich meine Kamera oft auf 12 Bit RAW-Daten ein. 905 Fotos belegen als NEF-Dateien 27,8 GB Speicherplatz. Ins DNG-Format konvertiert werden nur noch 23,0 GB belegt. Eine Reduktion auf 82,7 Prozent. Das ist schon recht viel!
  • Größer wird der Unterschied, wenn die Kamera noch größere Daten aufnimmt. Auf meiner Reise hatte ich meine Kameras (Nikon D7000 und Nikon D800) auf 14 Bit RAW-Daten eingestellt. Ein Vergleich von 661 Bildern zeigt: Als NEF-Datei werden ca. 31,4 GB auf der Festplatte belegt. Als DNG-Dateien sind es hingegen nur 16,3 GB. Hier werden also ganze 48,1 % Speicherplatz gespart.

Dabei kann man sich schnell mal Fragen, ob hier nicht auch Informationen verloren gehen. Ich sehe da keinen Unterschied! Ich habe die Vermutung, dass das Nikon Dateiformat einfach wahnsinnig ineffizient ist. Wer tiefer in diese Vergleiche eintauchen möchte, dem empfehle ich diesen Beitrag von Gunther Wegener.
Aber warum sollen die Dateien für mich möglichst klein sein? Nun ja, für das Speichern und Archivieren auf großen Festplatten mag das vielleicht egal sein. Ich sichere meine Foto aber eben auch zusätzlich in einer Cloud. Auch wenn das Internet immer schneller wird, bei einer solchen Datenmenge kommt kaum eine Internetleitung hinterher. Das DNG-Format spart also auch eine Menge Zeit ein.

2. Informationen über die Bearbeitung werden in der Datei gespeichert

Ich bearbeite meine Fotos in Lightroom. Um ein bearbeitetes Foto anzuzeigen oder auszugeben werden zwei Dinge benötigt. Zum einen die Rohdatei und zum anderen die Informationen darüber, wie diese Rohdatei bearbeitet wurde. Diese Informationen werden normalerweise getrennt von der Rohdatei in einer Katalogdatei oder in einer sogenannten Sidecar Datei gespeichert.
Das DNG-Format bietet mir die Möglichkeit diese Informationen in der Rohdatei abzulegen. Das hat einen enormen Vorteil. Sollte die Katalogdatei mal beschädigt werden, oder mein Computer einen Defekt haben, so liegen Foto und passende Bearbeitung zusammen abgespeichert auf der externen Festplatte vor. Ich kann also an einem anderen Computer einfach weiterarbeiten. Das gleiche gilt für mein Cloud Backup.

3. DNG ist ein offener Standard

So wird es zumindest von Adobe genannt. Das Format soll garantieren, dass im DNG-Format gespeicherte Fotos auch auch nach vielen Jahren zugänglich sind. In wie weit das zutrifft weiß heute natürlich niemand. Da Adobe aber seit Jahren führend in der Bildbearbeitung ist (Lightroom, Photoshop etc.), ist es sehr wahrscheinlich, dass Fotos in diesem Dateiformat sicher archiviert werden können.

Und ist das nicht viel aufwendiger?

Nein, denn Lightroom ist in der Lage die Fotos schon beim Import automatisch zu konvertieren. Der Importvorgang dauert zwar deutlich länger, aber die genannten Vorteile überwiegen für mich!

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Fotos sichern – drei einfache Methoden

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In letzter Zeit habe ich ein paar Artikel darüber geschrieben, wie ich meine Daten sichere. Zugegeben ich bin da etwas paranoid. So kompliziert wie bei mir muss es aber gar nicht sein. Hier habe ich drei einfache und teilweise kostenlose Möglichkeiten zusammengestellt, mit denen ihr eure Fotos sichern könnt.

1. Fotos sichern bei einem Freund

Man speichert seine Fotos einfach auf dem Computer eines guten Freundes oder eines Familienmitgliedes. Im Gegenzug darf dieser Freund seine Fotos auch am eigenen Rechner sichern. Falls der Computer mal kaputt geht, so gibt es eine Kopie auf dem PC des Freundes. Diese Methode ist gut geeignet, wenn man „nur“ mit einer kleinen kompakten Kamera oder dem Handy fotografiert, da hier die Datenmengen relativ gering sind.

Vorteile:

  • Diese Methode ist kostenlos
  • Schutz vor Brand und Diebstahl (Bei Freunden mit verschiedenen Wohnungen)

Nateile:

  • Wer große Datenmengen hat, macht die Festplatte des Freundes sehr schnell voll
  • Zum Freund sollte enger Kontakt herrschen, um die Daten regelmäßig sichern zu können
  • Diese Methode erfordert ein gewisses Maß an Vertrauen
  • Man hat unter Umständen auch viele fremde Daten auf der eigenen Festplatte. Das kann Speicherplatz kosten
  • Sicherung auf Reisen nicht möglich

2. Fotos sichern auf einer externen Festplatte

Externe Festplatten werden immer günstiger. Für 50 Euro bekommt man schon 1000 Gigabyte Speicher. Statt die Fotos nur auf der Internen Festplatte des Computers oder Laptops abzulegen wird zusätzlich eine Kopie auf der externen Festplatte gespeichert. Wer nun ganz sicher gehen möchte kann diese Festplatte im Haus eines Familienmitgliedes oder Freundes platzieren um die Fotos vor Brand oder Diebstahl zu schützen. Wer gerne im Urlaub fotografiert kann Festplatte und Laptop zudem mitnehmen und auch unterwegs die Fotos sichern. Diese Methode eignet sich besonders gut für Personen, die auch mal unterwegs sind oder ihre Daten nicht jemand anderem anvertrauen wollen.

Vorteile

  • Diese Methode ist relativ günstig
  • Schutz vor Brand und Diebstahl (wenn die Festplatte bei einem Freund platziert wird)
  • Sicherung auch auf Reisen möglich

Nachteile

  • Kein Schutz vor Brand und Diebstahl (wenn die Festplatte nicht bei einem Freund platziert wird)

3. Fotos sichern in einer Cloud

Wer immer und überall seine Daten sichern möchte, und zudem Angst vor Brand und Diebstahl hat, kann einen Cloud-Service in Anspruch nehmen. Die Fotos werden in diesem Fall online auf einem Server gespeichert. Zugang hat man nur mit einem Passwort. Man kann also – schnelle Internetverbindung vorausgesetzt – seine Fotos auch unterwegs sichern. Die meisten Smartphonebesitzer nutzen diese Methode bereits, das Telefon sichert die Fotos teilweise ganz automatisch direkt nach der Aufnahme – Stichwort iCloud oder Dropbox – klingelt’s?
Für kleine Datenmengen wie Fotos vom Handy oder eine kleinen Digitalkamera ist diese Methode sehr gut geeignet. Bei großen Datenmengen kann es je nach Anbieter teuer werden. Tipp: Wer Prime-Kunde bei Amazon ist hat unbegrenzten Fotospeicher in der Amazon Cloud.

Vorteile:

  • Schutz vor Brand und Diebstahl
  • Sicherung auch auf Reisen möglich
  • Keine zusätzliche Hardware (wie Festplatten)
  • Oft unbegrenzt Speicher

Nachteile:

  • Kostenintensiv bei großen Datenmengen (je nach Anbieter)
  • Schnelle Internetverbindung vorausgesetzt

Fazit:

Datensicherung muss nicht teuer sein. Wenn die Urlaubserinnerungen erst mal weg sind ist der Ärger groß. Zum Glück kann man sich recht kostengünstig dagegen schützen. Ich hoffe euch hat dieser Artikel weitergeholfen. Gerne könnt ihr mir Anmerkungen oder Kritik in die Kommentare schreiben oder mir eine Mail schicken :)

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Nachbearbeitung eines Tänzerfotos (Zeitraffer)

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Vom Prozess der Nachbearbeitung zeige ich ja normalerweise nicht viel. Heute allerdings möchte ich ein kurzes Zeitraffer Video mit euch teilen. Während der Bearbeitung habe ich eine Bildschirmaufnahme mitlaufen lassen. Hier könnt ihr die Komplette Bearbeitung in unter einer Minute sehen. Viel Spaß!

Weihnachtskarte der Tanzschule Rautenberg 2014 (Making-of)

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Es ist nun zwar schon Januar, aber ich möchte das Video trotzdem etwas verspätet mit euch teilen. Ich hatte schon ganz vergessen, dass ich während des Shootings meine zweite Kamera habe filmen lassen. Aus der Aufnahme habe ich schließlich ein kurzes Zeitraffer-Video gemacht :)
Viel Spaß!

Foto Backup – Wie ich meine Fotos sichere

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Ein Foto Backup sollte gut durchdacht sein

Zwei Plätze für Speicherkarten an der Nikon D7000Ja, man kann mir bestimmt nachsagen, dass ich etwas Paranoid bin, wenn es um das Thema Foto Backup oder Datensicherung geht. Ich mag die Vorstellung einfach nicht, dass all meine Bilder eines Tages auf ein mal nicht mehr zu retten sind. Fakt ist, jeder Datenträger wird eines Tages den Geist aufgeben. Egal ob Festplatte, CD, DVD oder Speicherkarte, es ist eigentlich immer nur eine Frage der Zeit, bis ein Speichermedium kaputt geht. Das kann einem schon Angst machen, die Vorstellung, dass die ganzen schönen Fotos aus dem Urlaub oder von der letzten Familienfeier plötzlich nicht mehr existieren. Klar, man kann die Fotos ja auch drucken lassen. Aber wer druckt heutzutage schon so viele Bilder? Und was wenn mal das Haus brennen sollte?

Um solchen Katastrophen zu entgehen habe ich meinen ganz eigenen Foto Backup Plan entwickelt. Und das fängt bei der richtigen Behandlung der Speicherkarten an. Dazu habe ich bereits einen Artikel verfasst. Hier soll es nun darum gehen, wie ich die geschossenen Fotos sichere.

Einstellung für Sicherungskopien in Nikon Kameras.Alle meine Spiegelreflexkameras können mit je zwei Speicherkarten bestückt werden. Aber nicht um den Speicher zu erhöhen. Ich habe meine Kamera so eingestellt, dass sie nach dem Drücken des Auslösers das entstandene Foto auf beiden Speicherkarten schreibt. Sollte mal eine Speicherkarte kaputt oder verloren gehen so habe ich auf jeden Fall schon mal ein Backup.

Foto Backup - Schema

Foto Backup – Schema

Nachdem alle Fotos geschossen sind geht es an die Sicherung der Speicherkarten. Die Fotos werden auf zwei verschiedene Festplatten übertragen. Nach der Bearbeitung werden die Fotos dann in einer Cloud gespeichert. Dies hat viele Vorteile. Zunächst einmal befinden sich die Daten an einem anderen Ort, was sie vor einem Brand bei mir schützt. Sollten mir die Festplatten bei einem Einbruch gestohlen werden, so kann ich die Fotos einfach wieder herunterladen.

Wer mit den ganzen Buchstaben im Schema rechts nichts anfangen kann, der merkt sich einfach: Ob RAW, DNG oder JPEG, es handelt sich einfach nur um eine Fotodatei.

Im letzten Schritt werden die Bilder auf einer dritten Festplatte abgelegt, welche sich ebenfalls an einem anderen Ort befindet. Diese Methode habe ich vor der Nutzung der Cloud angewandt. Eigentlich ist diese dritte Festplatte mit der Cloud überflüssig geworden, wer aber keine Cloud bezahlen möchte, der kann sich mit dieser Methode leicht und kostengünstig absichern.
Zuletzt werden dann die Speicherkarten formatiert. Zum Schluss gibt es also von jedem Foto mindestens vier Kopien. Uff. Aber keine Angst, nicht jeder braucht so viel Aufwand zu betreiben. In einem zukünftigen Artikel werde ich euch drei Möglichkeiten zeigen, wie ihr eure Daten einfach und zum Teil komplett kostenlos sichern könnt.

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Die neue Kanone in der Fototasche – Tamron SP 70-200mm F/2.8

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Ja, ich habe es wieder getan, eigentlich schon im September 2014 – ich habe ein Objektiv gekauft!

Tamron SP 70-200mm F/2.8 Di VC USDEin ordentliches Teleobjektiv war schon lange überfällig. Da ich häufig Veranstaltungen und Menschen fotografiere, sollte es möglichst lichtstark sein, Blende 2,8 also. Da fällt einem natürlich sofort das Nikon 70-200 f/2.8 VRII ein. Hui, das schlägt mit aktuell 1869 Euro aber ziemlich ordentlich zu Buche. Sowohl Sigma als auch Tamron bieten hier „Alternativen“. Auch die sind natürlich ganz schön kostspielig.
Warum ich das Wort „Alternativen“ in Anführungszeichen gesetzt habe? Um es kurz zu machen – ich finde das Wort wird dem tollen Objektiv von Tamron nicht gerecht. Die Zeiten, in denen Fremdhersteller nur günstige Alternativen bauen sind vorbei. Wie oft ich mir vor dem Kauf anhören musste: „Oh du hast doch so eine tolle Kamera, warum willst du dir so ein Gurken-Objektiv kaufen. Nimm lieber das Original!“. BLÖDSINN! QUATSCH! Wieso eigentlich Gurken-Objektiv? Wir sprechen hier von einem rund 1200 Euro teuren, professionellem Objektiv.
Tamron SP 70-200mm F/2.8 Di VC USD an Nikon D800Es ist zudem kein billiger Nachbau. Es ist ein von Grund auf neu designtes Objektiv. Fakt ist: Ich habe schon sowohl mit dem Tamron als auch mit dem Nikon gearbeitet und ich hatte immer das Gefühl, dass das Tamron schärfer ist. Und nein, ich bin niemand der sich jeden Pixel einzeln ansieht. Da ich es aber zunächst selbst nicht glauben konnte habe ich recherchiert und siehe da: Das Tamron hat an meiner Kamera (laut DxO Mark) tatsächlich zwei Megapixel mehr Auflösung. Zudem hat es den besseren Bildstabilisator. Und der Autofokus? Ist flott!
Na gut, manchmal wünsche ich mir dann doch diesen „Distanz-Begrenzer-Knopf“, der beim Nikon dafür sorgt, dass das Objektiv keine Objekte näher als fünf Meter scharf stellt. Ansonsten muss ich aber sagen, dass das Tamron SP 70-200 mm keine günstige Alternative ist. Es ist eher ein starker Konkurrent. Also Nikon oder Tamron kaufen? Es gibt keine eindeutige Antwort. Beide sind top und haben ihre Vor- und Nachteile. Bei mir war es am Ende eine Entscheidung aus Vernunftgründen für das Tamron SP 70-200 mm F/2.8 Di VC USD.

Nach ein paar Monaten Nutzung kann ich nun sagen, dass ich das Objektiv sehr mag. Und diesen komischen „Distanz-Begrenzer-Knopf“ vermisse ich auch nicht. Ich möchte hier kein umfangreiches Review schreiben, das haben schon andere Leute getan. Aber dafür gibt es ein paar Beispielbilder, viel Spaß! ;)

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