Posts in Category: Making-Of

Geotagging

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Geotagging, das klingt erst mal wild und sehr technisch, ist aber für die meisten, auch für nicht-Fotografen, sehr interessant. Gerade dann, wenn es um eine Reise geht, lohnt es sich, das Thema Geotagging mal genauer zu betrachten.

Geotagging, was ist das überhaupt? Naja, beim Geotagging werden die Fotos mit GPS-Daten verknüpft, sodass man sich hinterher ansehen kann, wo sie aufgenommen wurden. Die meisten Menschen betreiben bereits Geotagging mit ihren Fotos, wenn auch ganz unbewusst, denn so gut wie jedes Smartphone speichert die Positionsdaten mit ab. Die meisten Kameras können das allerdings noch nicht, weshalb ich mir für meinen Urlaub eine andere Möglichkeit suchen musste.

Fotoshooting mit der Tanzschule Rautenberg

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Vor kurzem bekam ich von der Tanzschule Rautenberg eine Anfrage, ob ich nicht Lust hätte Fotos für die aktuelle Weihnachtskarte zu schießen. Diese Weihnachtskarte geht an alle Kunden. Wow, was für eine Chance für einen Hobby-Fotografen wie mich. Klar habe ich Lust dazu, und ein paar Emails später steht auch schon das Vorgespräch mit Oliver Rautenberg an. Nach kurzer Besichtigung der Location steht fest, was zu tun ist. Ein Foto für die Weihnachtskarte, ein Gruppenfoto vom gesamten Team für die Website und noch ein paar Einzelportraits, ebenfalls für die Website.

Was machen zwei Fotografen ohne Model?

DSC_3779-lens-flare_CopyrightSich gegenseitig fotografieren ;)

Und das hat gleich mehrere Vorteile. Zunächst mal ist das Gegenüber sehr geduldig. Man kann zu zweit ganz in Ruhe neue Dinge, Perspektiven, und Beleuchtungen ausprobieren, ohne sich Gedanken um die Geduld des Models machen zu müssen.
Zudem tut es gut mal zu erfahren, wie sich das Model vor der eigenen Kamera fühlt. Die Blitze, Lichtformer und die Kamera mal von der anderen Seite zu sehen, und sich Posen zu überlegen, bringen die eigene Kreativität und auch die eigene Arbeitsweise mit den Models weit voran.

Alle Fotos wurden mit einem Nikon SB-910 aufgehellt. Das Ganze wurde im TTL Modus von meiner Nikon D7000 bzw. von Isabels Nikon D90 gemastert. Der Blitz befand sich in einer Softbox und ich finde, das Ganze hat bei diesen Gegenlichtaufnahmen mit tiefstehender Sonne zu super Ergebnissen geführt.

Beim linken Bild wurde ein 50mm f/1,8D Objektiv bei Blende 2,8 verwendet. Die Belichtungszeit lag bei 1/100 Sekunde.

In Lightroom wurde dann noch etwas die Farbtemperatur angehoben, mit Hilfe der Teiltonung die dunklen Bereiche etwas lila bzw. grün gefärbt und eine Vignette hinzugefügt.

Zudem wurde eine Gradatioskurve gewählt, die kein reines Schwarz mehr zulässt, sondern alle Schwarzwerte auf ein dunkles Grau anhebt. In meinen Augen sieht das ein wenig sommerlich aus und hat auch was von dem „Retro-Look“, auf den ich momentan total stehe :)

Fehlt eigentlich nur noch eine grobe  Körnung, aber die habe ich hier weggelassen ;)

NEUES!!!

Heute gibt’s ganz viel Neues. Und zwar Fotos. Und mit diesen wird eine ganz neue Kategorie eröffnet, die Kategorie Sport. Und dieses Mal möchte ich euch auch ein wenig zeigen, wie die Fotos entstanden sind. Aber für Ungeduldige hier erstmal die Ergebnisse:

An dieser Stelle vielen Dank an die Biker!

Nun zum Making Of:
Das verwendete Equipment:
Eine 75 cm Octabox mit einem Metz 50 AF-1 als Hauptlicht
Ein Yongnuo YN-560 als Streiflicht
Ein Yongnuo YN-460 als Füll-Licht
Phottix Aster Funkauslöser
Olympus E-510 mit einem Zuiko Digital 14-42mm

Im Groben sah das Lichtsetup immer so aus:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch ein paar Bilder vom Shooting:

Ich hoffe die Fotos gefallen euch. Freue mich wie immer auf Reaktionen, Kritiken und Kommentare :)