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Fotos sichern – drei einfache Methoden

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In letzter Zeit habe ich ein paar Artikel darüber geschrieben, wie ich meine Daten sichere. Zugegeben ich bin da etwas paranoid. So kompliziert wie bei mir muss es aber gar nicht sein. Hier habe ich drei einfache und teilweise kostenlose Möglichkeiten zusammengestellt, mit denen ihr eure Fotos sichern könnt.

1. Fotos sichern bei einem Freund

Man speichert seine Fotos einfach auf dem Computer eines guten Freundes oder eines Familienmitgliedes. Im Gegenzug darf dieser Freund seine Fotos auch am eigenen Rechner sichern. Falls der Computer mal kaputt geht, so gibt es eine Kopie auf dem PC des Freundes. Diese Methode ist gut geeignet, wenn man „nur“ mit einer kleinen kompakten Kamera oder dem Handy fotografiert, da hier die Datenmengen relativ gering sind.

Vorteile:

  • Diese Methode ist kostenlos
  • Schutz vor Brand und Diebstahl (Bei Freunden mit verschiedenen Wohnungen)

Nateile:

  • Wer große Datenmengen hat, macht die Festplatte des Freundes sehr schnell voll
  • Zum Freund sollte enger Kontakt herrschen, um die Daten regelmäßig sichern zu können
  • Diese Methode erfordert ein gewisses Maß an Vertrauen
  • Man hat unter Umständen auch viele fremde Daten auf der eigenen Festplatte. Das kann Speicherplatz kosten
  • Sicherung auf Reisen nicht möglich

2. Fotos sichern auf einer externen Festplatte

Externe Festplatten werden immer günstiger. Für 50 Euro bekommt man schon 1000 Gigabyte Speicher. Statt die Fotos nur auf der Internen Festplatte des Computers oder Laptops abzulegen wird zusätzlich eine Kopie auf der externen Festplatte gespeichert. Wer nun ganz sicher gehen möchte kann diese Festplatte im Haus eines Familienmitgliedes oder Freundes platzieren um die Fotos vor Brand oder Diebstahl zu schützen. Wer gerne im Urlaub fotografiert kann Festplatte und Laptop zudem mitnehmen und auch unterwegs die Fotos sichern. Diese Methode eignet sich besonders gut für Personen, die auch mal unterwegs sind oder ihre Daten nicht jemand anderem anvertrauen wollen.

Vorteile

  • Diese Methode ist relativ günstig
  • Schutz vor Brand und Diebstahl (wenn die Festplatte bei einem Freund platziert wird)
  • Sicherung auch auf Reisen möglich

Nachteile

  • Kein Schutz vor Brand und Diebstahl (wenn die Festplatte nicht bei einem Freund platziert wird)

3. Fotos sichern in einer Cloud

Wer immer und überall seine Daten sichern möchte, und zudem Angst vor Brand und Diebstahl hat, kann einen Cloud-Service in Anspruch nehmen. Die Fotos werden in diesem Fall online auf einem Server gespeichert. Zugang hat man nur mit einem Passwort. Man kann also – schnelle Internetverbindung vorausgesetzt – seine Fotos auch unterwegs sichern. Die meisten Smartphonebesitzer nutzen diese Methode bereits, das Telefon sichert die Fotos teilweise ganz automatisch direkt nach der Aufnahme – Stichwort iCloud oder Dropbox – klingelt’s?
Für kleine Datenmengen wie Fotos vom Handy oder eine kleinen Digitalkamera ist diese Methode sehr gut geeignet. Bei großen Datenmengen kann es je nach Anbieter teuer werden. Tipp: Wer Prime-Kunde bei Amazon ist hat unbegrenzten Fotospeicher in der Amazon Cloud.

Vorteile:

  • Schutz vor Brand und Diebstahl
  • Sicherung auch auf Reisen möglich
  • Keine zusätzliche Hardware (wie Festplatten)
  • Oft unbegrenzt Speicher

Nachteile:

  • Kostenintensiv bei großen Datenmengen (je nach Anbieter)
  • Schnelle Internetverbindung vorausgesetzt

Fazit:

Datensicherung muss nicht teuer sein. Wenn die Urlaubserinnerungen erst mal weg sind ist der Ärger groß. Zum Glück kann man sich recht kostengünstig dagegen schützen. Ich hoffe euch hat dieser Artikel weitergeholfen. Gerne könnt ihr mir Anmerkungen oder Kritik in die Kommentare schreiben oder mir eine Mail schicken :)

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Foto Backup – Wie ich meine Fotos sichere

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Ein Foto Backup sollte gut durchdacht sein

Zwei Plätze für Speicherkarten an der Nikon D7000Ja, man kann mir bestimmt nachsagen, dass ich etwas Paranoid bin, wenn es um das Thema Foto Backup oder Datensicherung geht. Ich mag die Vorstellung einfach nicht, dass all meine Bilder eines Tages auf ein mal nicht mehr zu retten sind. Fakt ist, jeder Datenträger wird eines Tages den Geist aufgeben. Egal ob Festplatte, CD, DVD oder Speicherkarte, es ist eigentlich immer nur eine Frage der Zeit, bis ein Speichermedium kaputt geht. Das kann einem schon Angst machen, die Vorstellung, dass die ganzen schönen Fotos aus dem Urlaub oder von der letzten Familienfeier plötzlich nicht mehr existieren. Klar, man kann die Fotos ja auch drucken lassen. Aber wer druckt heutzutage schon so viele Bilder? Und was wenn mal das Haus brennen sollte?

Um solchen Katastrophen zu entgehen habe ich meinen ganz eigenen Foto Backup Plan entwickelt. Und das fängt bei der richtigen Behandlung der Speicherkarten an. Dazu habe ich bereits einen Artikel verfasst. Hier soll es nun darum gehen, wie ich die geschossenen Fotos sichere.

Einstellung für Sicherungskopien in Nikon Kameras.Alle meine Spiegelreflexkameras können mit je zwei Speicherkarten bestückt werden. Aber nicht um den Speicher zu erhöhen. Ich habe meine Kamera so eingestellt, dass sie nach dem Drücken des Auslösers das entstandene Foto auf beiden Speicherkarten schreibt. Sollte mal eine Speicherkarte kaputt oder verloren gehen so habe ich auf jeden Fall schon mal ein Backup.

Foto Backup - Schema

Foto Backup – Schema

Nachdem alle Fotos geschossen sind geht es an die Sicherung der Speicherkarten. Die Fotos werden auf zwei verschiedene Festplatten übertragen. Nach der Bearbeitung werden die Fotos dann in einer Cloud gespeichert. Dies hat viele Vorteile. Zunächst einmal befinden sich die Daten an einem anderen Ort, was sie vor einem Brand bei mir schützt. Sollten mir die Festplatten bei einem Einbruch gestohlen werden, so kann ich die Fotos einfach wieder herunterladen.

Wer mit den ganzen Buchstaben im Schema rechts nichts anfangen kann, der merkt sich einfach: Ob RAW, DNG oder JPEG, es handelt sich einfach nur um eine Fotodatei.

Im letzten Schritt werden die Bilder auf einer dritten Festplatte abgelegt, welche sich ebenfalls an einem anderen Ort befindet. Diese Methode habe ich vor der Nutzung der Cloud angewandt. Eigentlich ist diese dritte Festplatte mit der Cloud überflüssig geworden, wer aber keine Cloud bezahlen möchte, der kann sich mit dieser Methode leicht und kostengünstig absichern.
Zuletzt werden dann die Speicherkarten formatiert. Zum Schluss gibt es also von jedem Foto mindestens vier Kopien. Uff. Aber keine Angst, nicht jeder braucht so viel Aufwand zu betreiben. In einem zukünftigen Artikel werde ich euch drei Möglichkeiten zeigen, wie ihr eure Daten einfach und zum Teil komplett kostenlos sichern könnt.

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