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Foto Backup – Wie ich meine Fotos sichere

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Ein Foto Backup sollte gut durchdacht sein

Zwei Plätze für Speicherkarten an der Nikon D7000Ja, man kann mir bestimmt nachsagen, dass ich etwas Paranoid bin, wenn es um das Thema Foto Backup oder Datensicherung geht. Ich mag die Vorstellung einfach nicht, dass all meine Bilder eines Tages auf ein mal nicht mehr zu retten sind. Fakt ist, jeder Datenträger wird eines Tages den Geist aufgeben. Egal ob Festplatte, CD, DVD oder Speicherkarte, es ist eigentlich immer nur eine Frage der Zeit, bis ein Speichermedium kaputt geht. Das kann einem schon Angst machen, die Vorstellung, dass die ganzen schönen Fotos aus dem Urlaub oder von der letzten Familienfeier plötzlich nicht mehr existieren. Klar, man kann die Fotos ja auch drucken lassen. Aber wer druckt heutzutage schon so viele Bilder? Und was wenn mal das Haus brennen sollte?

Um solchen Katastrophen zu entgehen habe ich meinen ganz eigenen Foto Backup Plan entwickelt. Und das fängt bei der richtigen Behandlung der Speicherkarten an. Dazu habe ich bereits einen Artikel verfasst. Hier soll es nun darum gehen, wie ich die geschossenen Fotos sichere.

Einstellung für Sicherungskopien in Nikon Kameras.Alle meine Spiegelreflexkameras können mit je zwei Speicherkarten bestückt werden. Aber nicht um den Speicher zu erhöhen. Ich habe meine Kamera so eingestellt, dass sie nach dem Drücken des Auslösers das entstandene Foto auf beiden Speicherkarten schreibt. Sollte mal eine Speicherkarte kaputt oder verloren gehen so habe ich auf jeden Fall schon mal ein Backup.

Foto Backup - Schema

Foto Backup – Schema

Nachdem alle Fotos geschossen sind geht es an die Sicherung der Speicherkarten. Die Fotos werden auf zwei verschiedene Festplatten übertragen. Nach der Bearbeitung werden die Fotos dann in einer Cloud gespeichert. Dies hat viele Vorteile. Zunächst einmal befinden sich die Daten an einem anderen Ort, was sie vor einem Brand bei mir schützt. Sollten mir die Festplatten bei einem Einbruch gestohlen werden, so kann ich die Fotos einfach wieder herunterladen.

Wer mit den ganzen Buchstaben im Schema rechts nichts anfangen kann, der merkt sich einfach: Ob RAW, DNG oder JPEG, es handelt sich einfach nur um eine Fotodatei.

Im letzten Schritt werden die Bilder auf einer dritten Festplatte abgelegt, welche sich ebenfalls an einem anderen Ort befindet. Diese Methode habe ich vor der Nutzung der Cloud angewandt. Eigentlich ist diese dritte Festplatte mit der Cloud überflüssig geworden, wer aber keine Cloud bezahlen möchte, der kann sich mit dieser Methode leicht und kostengünstig absichern.
Zuletzt werden dann die Speicherkarten formatiert. Zum Schluss gibt es also von jedem Foto mindestens vier Kopien. Uff. Aber keine Angst, nicht jeder braucht so viel Aufwand zu betreiben. In einem zukünftigen Artikel werde ich euch drei Möglichkeiten zeigen, wie ihr eure Daten einfach und zum Teil komplett kostenlos sichern könnt.

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